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Intimschmuck 
Hier sollten Sie besonders darauf 8en, dass Sie den Einsatz dieser Schmuckstücke, nur von einer Person Ihres Vertrauens durchführen lassen, wo Sie genau wissen, dass diese Person (Piercer) gewissenhaft vorgeht.
Es gibt die verschiedensten Arten von Intimschmuck und natürlich auch die verschiedensten Philosophien diesbezüglich (extrem oder dezent).
Geschichtlich gesehen, wird das Tragen von Intimschmuck bei Männern, wesentlich vor dem femininen Intimschmuck erörtert. Es war und ist noch immer, für uns unverständlicher Weise, in diversen Regionen der Erde und in verschiedenen Religionen üblich, dass Frauen beim Sexualakt keine Lust verspüren dürfen ?!
Aus diesem Grunde, haben die weiblichen Intimpiercings auch keine so geschichtsträchtigen Namen, sondern meist Fantasienamen oder Abwandlungen der männlichen Piercings.
Dies hat sich natürlich auch geändert in unserer Zeit und man kann mit Sicherheit behaupten, dass der feminine Intimschmuck überhand genommen hat. Mit Recht !!!
Einige dieser Piercings sind äußerst harmlos und unbedenklich und heilen auch sehr schnell ab, wie Sie in den weiters angeführten Beschreibungen entnehmen können.
Es sind allerdings auch manche dabei, wobei man sehr vorsichtig sein sollte mit der Entscheidung zum Einsatz, nachdem es zu Dauerfolgeschäden kommen kann. Diese Einsätze werden wissentlich, von Doctor Mad, natürlich nicht durchgeführt.
Nun zur Übersicht (einfach anklicken)
feminin

Innere SCHAMLIPPE ISABELLA KLITORIS
KLITORIS Vorhaut PRINZESSIN ALBERTINA
Äußere SCHAMLIPPE TRIANGLE Kontakt
Aktueller Bluttest Hygiene-Zertifikat Risken & Komplikationen
maskulin

DYDOE APADRAVYA AMPALLANG FRENUM
GUICHE HAFADA OETANG PRINCE ALBERT
Inverse PRINCE ALBERT Kontakt Amtsarzt
Zeitungsartikel TÜV Aktueller Bluttest
Hygiene-Zertifikat Risken & Komplikationen
ALLGEMEINES maskulin
Allgemein ist zu sagen, dass es natürlich ein heikles Thema ist, nachdem es bei einigen Intimschmuckeinsätzen zu irreparablen Folgeschäden kommen kann.
Generell sollte man in der Abheilphase, strikte Abstinenz einhalten, um eventuellen Infektionen aus dem Wege zu gehen. Falls es doch zu einem Geschlechtsakt kommt sind Latexbariern zu verwenden.
Anästhesien sind bei diesen Piercings natürlich möglich und werden in der Regel, mit einem Lidokainpreparat (Xylokain), getätigt.
Das Perforieren von einer Eichel, wie z.B. beim Ampallang, Apadravya, Dydoe und inverse Prince Albert, birgt ein sehr hohes Infektionsrisiko wobei es zur Zersetzung des schwammartigen Gewebes der Eichel kommen kann. Falls dies doch wieder abheilt ist eine deformierende Narbenbildung höchst wahrscheinlich. Falls nicht, bleibt nur die Variante des chirurgischen Entfernens des infizierten Gewebes um zu retten, was noch zu retten ist !!! Wenn keine Infektion eintritt, ist in jedem Fall mit einer Abheilzeit von 6 - 9 Monaten zu rechnen in der strikte Abstinenz eingehalten werden sollte. Weiters besteht auch das Risiko, das kavernöse Gewebe zu beschädigen, welches zu lange anhaltenden und schwer zu stoppenden Blutungen führt. Davon ist in jedem Falle abzuraten.
Da bleibt nur zu empfehlen, zu den anderen, ungefährlicheren Intimschmuckvarianten, auszuweichen. Diese bringen auch eine Bereicherung des Lustlebens und bergen bei weiten nicht die selben Gefahren.
Besonders zu empfehlen ist der sogenannte Hafada oder das Frenum nachdem bei dieser Art von Einsatz, falls richtig durchgeführt und falls die Nachbehandlung gewissenhaft durchgezogen wird, beinahe nichts passieren kann und in jedem Falle eine stimulierende Wirkung für beide Partner verzeichnet wird..
Es gibt aber natürlich noch andere, ungefährlichere Varianten des maskulinen Intimschmuckes, wie Sie der Übersicht entnehmen können.
ALLGEMEINES feminin
Tja, da gibt's natürlich auch wieder einiges zu berichten.
Generell sollte man in der Abheilphase, strikte Abstinenz einhalten, um eventuellen Infektionen aus dem Wege zu gehen. Falls es doch zu einem Geschlechtsakt kommt sind Latexbariern zu verwenden.
Anästhesien sind bei diesen Piercings natürlich möglich und werden in der Regel, mit einem Lidokainpreparat (Xylokain), getätigt.
Prinzipiell verhält es sich so, dass im sehr regenerativem Schleimhautgewebe, eingesetzte Schmuckstücke rasch abheilen. Durch den Eigenurin, welcher dem Körper gegenüber steril ist, wird diese Abheilung, durch die wiederholte Desinfektion, stark positiv beeinflusst. Solche Familienjuwelen sind z.B. innere Schamlippe, Klitorisvorhaut
Im sogenannten schlecht durchblutetem Fettgewebe eingesetzte Schmuckstücke, dauern da schon etwas länger und Frau muss diesen Schmuckstücke auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bei der Nachbehandlung schenken. Diese Einsätze sind aber in der Regel harmlos. z.B. äußere Schamlippe, Christina
Die risikoreichen Piercings wie z.B. Rageina, Isabella, Klitoris und Triangle, liegen alle um die Region der Klitoris und es besteht bei jedem dieser Einsätze die Gefahr, den Klitoralnerv zu beschädigen oder gar zu durchtrennen, welches zum völligen Gefühlsverlust führt. Weiters besteht auch das Risiko, das kavernöse Gewebe zu beschädigen, welches zu lange anhaltenden und schwer zu stoppenden Blutungen führt. Davon ist in jedem Falle abzuraten.
DYDOE

Hierbei handelt es sich um einen Neuzeitlichen Eichelschmuck, welcher meist von beschnittenen Männern getragen wird. Nicht zuletzt deswegen, weil das Tragen dieses Familienjuwels beim Geschlechtsverkehr eine Stimulanz erzeugt, welche der entspricht, die die nicht mehr vorhandene Vorhaut erzeugen würde.
Dieses Piercing dient also der Stimulanz von beiden Partnern beim Sexualakt, durch dei erhöhte Gleitreibung und des stimulierenden Kontaktes des Scheideninnenraumes.
Nachteile sind mit Sicherheit die in Allgemein beschriebenen Risiken, die lange Abheilzeit und die Möglichkeit des Ein- oder sogar des Ausreißens der Stäbe.

Der Einsatz wird falls überhaupt wiefolgt durchgeführt:
Desinfektion des Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Anzeichnen des ein- & Auslasses
Langsames & behutsames Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit ca. 6 - 9 Monate
Schmuck: Stege (1,6 - 2mm dick & 12 - 16mm Länge)
APADRAVYA

Mit seiner Herkunft aus Südindien, zählt dieses Piercing zu einem der ältesten der Geschichte. Es wird auch schon in der ältesten Version des Kama Sutra erwähnt, allerdings mit der Differenz, dass original hinter der Eichel eingesetzt und jetzt in der Eichelmitte.
Es dient zweifellos zur Stimulierung des Scheideninnenraumes und ist auch unumstritten angenehmer für das weibliche Geschlecht als der Ampallang.
Nachteile sind mit Sicherheit die in Allgemein beschriebenen Risiken, die lange Abheilzeit und die Möglichkeit des Ein- oder sogar des Ausreißens der Stäbe.

Der Einsatz erfolgt so:
Desinfektion des Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Lidokainlösung auf Wattestab in Harnröhre einführen
Anzeichnen des Ein- & Auslasses
Entfernen des Wattestabes
Langsames und behutsames Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: 6 - 9 Monate
Schmuck: Lange Stege (1,6 - 2mm dick & 28 - 35mm Länge)
AMPALLANG

Die ist auch ein sehr geschichtsträchtiges Piercing mit Herkunft der Länder rund um den Indischen Ozean (Indonesien, Borneo & Philippinen). Es wurde den Jünglingen dort bei diversen Initiationsriten Knochenstege, Edelmetalle oder Edelhölzer eingesetzt.
Heute setzt man hier zum Ersteinsatz höchst biokompatible Materialien ein, um die besten Voraussetzungen, zum Abheilen zu ermöglichen.
Nachteile sind mit Sicherheit die in Allgemein beschriebenen Risiken, die lange Abheilzeit und die Möglichkeit des Ein- oder sogar des Ausreißens der Stäbe.

Der Einsatz erfolgt so:
Desinfektion des Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Lidokainlösung auf Wattestab in Harnröhre einführen
Anzeichnen des Ein- & Auslasses
Entfernen des Wattestabes
Langsames und behutsames Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: 6- 9 Monate
Schmuck: Lange Stege (1,6 - 2mm dick & 28 - 35mm Länge)
FRENUM

Ein sehr gerne getragener Intimschmuck unserer Zeit, nicht zuletzt deswegen, weil dieser auch durchaus als ungefährlich einzustufen ist, falls der Einsatz ordnungsgemäß durchgeführt wird. Seine Herkunft wird in Europa angesiedelt.
Eine zusätzliche Stimulierung der beiden Partnern des Sexualaktes ist sicher !!!
Es wird bei diesem Familienjuwel lediglich Vorhautbändchen (Frenulum) perforiert, welches durchaus nicht schmerzintensiv ist und auch rasch abheilt. Es handelt sich hierbei wiederum um sehr regeneratives Schleimhautgewebe, welches durch Eigenurin immer wieder desinfiziert wird.
Bei beschnittenen Männern stellt es sich als meist sehr schwierig heraus, dieses Schmuckstück einzusetzen, nachdem das Frenulum entfernt wird bei einer Beschneidung.
Nach Begut8tung der Blutgefäße in der Vorhaut erfolgt der Einsatz wiefolgt:
Desinfektion des Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Anzeichnen der Einlässe
Ansetzen der Klemme
Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: ca. 1 Monat
Schmuck: Klemmringe und Stege (1 - 1,6 mm dick & 8 - 10mm Durchmesser)
GUICHE

Hat seine Herkunft aus dem Südpazifik (Polynesien, speziell Tahiti) und es wurden in traditionellen Initiationsriten meist Lederbänder eingesetzt.
Der Einsatz dieses Schmuckstückes ist zwar etwas kompliziert zu handhaben, ist aber auch sehr harmlos. Der Nachteil ist allerdings die, durch die Platzierung im feucht-warmen, bakterienfreundlichen Klima, lange Abheilzeit und die permanent gegebene Gefahr einer Infektion durch den sehr nahen Anus. Es kann auch zu druckbedingten Entzündungen, durch die anatomisch eher ungünstige Lage, kommen und bei längerem Sitzen, ist es durchaus möglich, dass das Tragen dieses Piercings als sehr unangenehm empfunden wird.
Der Einsatz erfolgt wiefolgt:
Desinfektion der Hautoberfläche
Anzeichnen der Einlässe
Ansetzen der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Familienjuwels
Abheilzeit: 1 - 2 Monate
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 10 - 16mm Durchmesser)
HAFADA

Der Hafada, welcher ursprünglich aus dem arabischen Raum kommt, ist ein sehr populäres Piercing. Original, wird berichtet, dass dieser Ring an der linken Hodensacknaht, während eines Initiationsritual, eingesetzt wurde, um zu verhindern, dass sich die Hoden wieder in die Bauchhöhle zurückziehen.
Kann das wohl funktionieren ?!?! Nun ja !
Es ist unkompliziert einzusetzen, birgt keinerlei Gefahren bei ordnungsgemäßem Einsatz, heilt relativ schnell und gut ab bei einem kleinen Maß an Aufmerksamkeit und kann den Sexualakt beider Partner durchaus aufwerten.
Es besteht die Möglichkeit dieses Piercing unterschiedlich zu gestalten, welches die Möglichkeit eines Einsatzes an den beiden Seiten der Hodensacknaht birgt und in mehrfacher Ausführung getätigt werden kann.
Genauso ist es aber auch möglich, die Hodensacknaht (Mitte des Hodensackes) mit einem oder mehreren Schmuckstücken unter einander zu bereichern.
Dies stellt auch keine Problematik dar, wobei zu bemerken ist, dass der Einsatz nicht zu tief ausfallen darf, nachdem ansonsten wiederum Gefahr für die Innereien des Hodensackes besteht.
Der Einsatz gestaltet sich wiefolgt:
Desinfektion der Hautoberfläche
Anzeichnen der Einlässe
Ansetzen der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Familienjuwels
Abheilzeit: 3 - 6 Wochen
Schmuck: Klemmringe oder Stege (1,6 - 2mm dick & 12 - 20mm Durchmesser)
OETANG

Beim Oetang wird in die Vorhaut des Gliedes ein Schmuckstück eingesetzt.
Es diente in grauer Vorzeit, den Sklavenhaltern in Burma, ihren Sklaven die Keuschheit zu bewahren und mit den eingesetzten Ringen und einem Verschlussmechanismus einen Geschlechtsakt, im Ansatz zu vereiteln.
Auch heute ist noch zu sagen, dass diese Art des Intimschmuckes nicht geeignet ist zu einem Sexualakt, nachdem es eine sehr sperrige Angelegenheit ist und in diesem, sehr weichen Gewebe, die Gefahr des Ein- oder Ausreißens sehr hoch ist.
Nach einer meist vorkommenden Schwellung der Vorhaut, heilt dieses Piercing allerdings rasch ab. Dies lässt sich auf den Kontakt mit Eigenurin zurückführen.
Der Einsatz erfolgt so:
Desinfektion der Vorhaut
Anzeichnen der Einlässe
Ansetzen der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Familienjuwels
Abheilzeit: 1 - 2 Monate
Schmuck: Klemmringe oder Stege (1,6 - 2mm dick & 12 - 20mm Durchmesser)
PRINCE ALBERT

Hier kommen wir zu einer britischen Erfindung.
Dieser Intimschmuck hieß in der guten alten Zeit "Dress Ring" und diente der Herrschaft mit den engen Beinkleidern zur Fixierung des Gliedes um keine unerwünschten Beulen in die Hose zu bekommen.
Den Namen Prince Albert erhielt dieses Familienjuwel erst später, als auch schon jeder wusste, das auch der besagte Prinz (Ehegatte der heutigen Queen Mom) einen dieser "Kleiderhaken" trug.
Es wird hierbei die Harnröhre, auf Höhe der Gabelung der Eichel perforiert und ein großer Klemmring eingesetzt. Falls zu tief angesetzt wird, kann es zur Verletzung des kavernösen Gewebes kommen, welches wiederum unweigerlich zu starken, lange anhaltenden und schwer zu stillenden Blutungen führt.
Innerhalb der ersten 2 Tage kann es zu geringfügiger Blutung kommen, welche sich beim Urinieren bemerkbar macht und ca. 1 Woche lang zu einem Druckgefühl im Bereich der Harnröhre, was auf den "Fremdkörper" in dieser zurückzuführen ist.
Alles in allem ist allerdings zu sagen, dass der Prince Albert, wenn dieser verantwortungsbewusst durchgeführt wird kein größeres Problem darstellt.
Man muss auch erwähnen, dass es beim Harnlassen zu einem Gießkanneneffekt kommt mit dieser Art des Intimschmuckes und das sich der Träger dessen besser an das Pinkeln im Sitzen gewöhnen sollte.
Weiters bleibt zu bemerken, dass der Prince Albert, ab meist 2,3mm Dicke des Ringes, wirklich angenehm wird. Das heißt also dieses Piercing ist aufzudehnen. Es ist beim Schleimhautgewebe dieser Art kein Problem & lässt sich ca. alle 14 Tage durchführen.
Das kann Mann bis zu ca. 10mm durchführen.
Eine Materialdicke von 5 - 8mm ist dabei durchaus nicht außergewöhnlich.
Dieses Piercing ist für beide Partner eine echte Bereicherung !!!!!
Der Einsatz dieses Piercings erfolgt so:
Desinfektion der Hautoberfläche
Auftragen der Lidokainlösung
Einführen von Wattestab mit Lidokainlösung in Harnröhre
Anzeichnen des Auslasses
Entfernen des Wattestabes
Einführen eines Aufnahmerohres in die Harnröhre
Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Kron(familien)juwel schließen
Abheilzeit: ca. 1 Monat
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 10mm dick & 16 - 20mm Durchmesser)
INVERSE PRINCE ALBERT

Eine Variante zum Prince Albert, welche auch die Harnröhre betrifft aber auch sehr wohl die Eichel.
Es ist wiederum auf die Gefahren, welche im Kapitel Allgemein, beschrieben werden, aufmerksam zu machen.
Alles in allem, ist davon abzuraten.

Der Einsatz dieses Piercings erfolgt so:
Desinfektion der Hautoberfläche
Auftragen der Lidokainlösung
Einführen von Wattestab mit Lidokainlösung in Harnröhre
Anzeichnen des Auslasses
Entfernen des Wattestabes
Einführen eines Aufnahmerohres in die Harnröhre
Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Kron(familien)juwel schließen
Abheilzeit: 6 - 9 Monate
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 3mm dick & 16 - 20mm Durchmesser)
RAGEINA

Dieses Piercing bedarf höchsten Fingerspitzengefühls. Es wird in die Klitorisvorhaut eingesetzt ohne die Klitoris zu beschädigen. Es ist ein durchaus schmerzhafter Einsatz ! Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Es ist dazu zu bemerken, dass dieses Piercing medizinisch sehr bedenklich ist und sollte nur von sehr erfahrenen Piercern durchgeführt werden und nur bei Damen, wo die Anatomie optimale Voraussetzungen bietet, nachdem es zur Verletzung des Klitoralnerves kommen kann, was wiederum zur völligen Gefühllosigkeit führen kann, ein großes Manko beim Sexualakt (LEBENSLANG).

Doctor Mad´s Empfehlung, geht eindeutig zum Abraten dieses Piercings, nachdem die Klitoris Vorhaut den gleichen, stimulierenden Effekt hat und wesentlich ungefährlicher ist.
Der Einsatz erfolgt so:
Desinfizieren des Schleimhautbereiches
Lidokainlösung auftragen
Aufnahmerohr platzieren
Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: 3 - 4 Monate
Schmuck: Stege (1,6 - 2 mm dick & 25 - 30mm Länge)
Christina

Dieses Schmuckstück wird, wie oben dargestellt, vom Anfang des Scharmspaltes, vertikal in Richtung Scharmhügel, eingesetzt.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Das Gewebe, in das eingesetzt wird, ist schlecht durchblutetes Fettgewebe und somit ist damit zu rechnen, dass die Abheilung länger dauert als im, sich sehr schnell regenerierendem, Schleimhautgewebe.
Es ist allerdings, das sogenannte Christina-Piercing, ein sehr harmloses Piercing und in der Regel kann einem routiniertem Piercer dabei nichts passieren. Es ist also unwahrscheinlich, dass bei einem richtig platziertem und auch durchgeführten Einsatz wichtige Nervenstränge beschädigt werden.
Allerdings bleibt zu sagen, dass es bei der Abheilung wiederum zu meist harmlosen Infektionen kommen kann, nachdem in diese Region kein Eigenurin vordringt und somit auch nichts zur Abheilung beiträgt. Durch diese Platzierung ist auch darauf hinzuweisen, dass es zu einer sogenannten druckbedingten Infektion (Delubitus) kommen kann, wenn die Anatomie danach ist.
Der Einsatz erfolgt so:
Desinfizieren der Hautoberfläche
Anzeichnen der Auslässe
Platzieren der Klemme
Perforieren
einsetzen des Schmuckstückes
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: 1 - 3 Monate
Schmuck: gebogene Stege, Bananabarbells und L-Bars mit Steinen, u.v.m. (1,6 - 2mm dick & 12 - 20mm Länge)
FOURCHETTE

Hier wird das Schmuckstück in der Gabelung der beiden inneren Schamlippen, an der unteren Scheidenöffnung eingesetzt. Dies ist wiederum das sehr regenerative Schleimhautgewebe, welches durch gelegentlichen Kontakt mit Eigenurin immer wieder desinfiziert wird. Die Abheilung verläuft kurzfristig (einige Wochen) und meist unkompliziert.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Es ist darauf zu 8ten, dass es beim Sexualakt nicht zu einem Ein- oder gar Ausreißen des Schmuckstückes kommt und somit resultiert, dass kleine Klemmringe der wohl beste Schmuck für diese Stelle sind.
Der Einsatz gestaltet sich folgendermaßen:
Desinfektion der Hautregion
Auftragen der Lidokainlösung
Auslass anzeichnen
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Schmuckstück einsetzen
Schmuckstück schließen
Abheilzeit: 1 - 2 Monate
Schmuck: Stege, Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 10 - 14mm Durchmesser / Länge)
INNERE SCHAMLIPPE

Ist wohl, auch aufgrund seiner guten und unkomplizierten Abheilung und der Harmlosigkeit, eines der meist eingesetzten Intimpiercings.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Hier ist auch der beste Platz, am weiblichen Körper, Intimschmuck einzusetzen, falls es die Anatomie erlaubt. Es treten hier alle nur erdenklich guten Aspekte auf, welche der Abheilung dienlich sind.
Das, in sehr regeneratives Schleimhautgewebe, eingesetzte Schmuckstück wird bei jedem Harngang desinfiziert und es kommt in den meisten Fällen zu keinen druckbedingten Entzündungen, nachdem dieses Gewebe sehr flexibel ist.
Symmetrisch (beidseits) sieht dieser Schmuck mit Sicherheit am besten aus und es ist sehr zu empfehlen, dass ein Einsatz in der oberen Hälfte getätigt wird um den Tragekomfort zu optimieren.
Es bleibt zu sagen, dass ein routinierter Piercer beide Schamlippen in einem Vorgang perforieren kann. Das heißt also nur eine Schrecksekunde.
Der Einsatz gestaltet sich so:
Desinfektion der Hautoberfläche
Auftragen der Anästhesie
Anzeichnen der Auslässe
Ansetzen der Halteklemme
Rasches Perforieren
Einsetzen der Schmuckstücke
Schließen der Schmuckstückes
Abheilzeit: 4 - 6 Wochen
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 8 - 12mm Durchmesser)
ISABELLA

Ist ähnlich wie das Rageina & das Christina-Piercing sehr bedenklich.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Es wird unter der Klitoris, bis zum Ende der Vorhaut gestochen, ist durchaus schmerzhaft, die Gefahr eines permanent andauernden Gefühlsverlustes der Klitoris und einer schwer zu stoppenden Blutung ist gegenwärtig.
Auf alle Fälle abzuraten !!!

Schmuck: Stege (1,6 - 2mm dick & 28 - 38mm)
Klitoris

Ist ein durchaus oft eingesetztes Piercing, aber nicht unbedenklich.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Falls es die Anatomie einer Dame erlaubt (Klitoris muss üppig ausgeprägt sein), wird die Glans Klitoris (Klitoriseichel), vertikal oder horizontal perforiert und es werden kleine (8mm Durchmesser) Ringe oder kurze Stäbe (8 - 12mm) eingesetzt.
Dies ist auch wiederum mit der Gefahr verbunden, den Klitoralnerv zu durchtrennen und die Sensibilität völlig zu verlieren (LEBENSLANG).

Desinfektion des betroffenen Hautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Schmuckstückes
Abheilzeit: 3 - 6 Wochen
Schmuck: Stege, Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 8 - 10mm Durchmesser / Länge)
KLITORIS-VORHAUT

Dieses wahnsinnig sexy aussehende, kleine Piercing ist wohl neben der äußeren Schamlippe, das zweckdienlichste in jeder Hinsicht.
Dieses Schmuckstück ist beim Geschlechtsverkehr und auch außerhalb dessen sehr stimulierend für die Klitoris, nachdem die Verschlusskugeln der meist verwendeten, kleinen Klemmringe (1 -1,6mm Dicke und 8 - 10mm Durchmesser), direkt mit der Klitoriseichel in Kontakt ist.
Der Einsatz (falls richtig durchgeführt) ist unkompliziert und annähernd schmerzlos. Er wird, in rasch regenerativem Schleimhautgewebe, getätigt und hat gute Voraussetzungen, klaglos abzuheilen.
In diese Region kommt zwar meist kein Eigenurin aber trotzdem wird hier meist von einer unkomplizierten Abheilung berichtet.
Desinfektion des betroffenen Hautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Anzeichnen der Auslässe
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Schmuckstückes
Abheilzeit: 3 - 6 Wochen
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 8 - 12mm Durchmesser)
PRINZESSIN ALBERTINA

Hier wird ein am besten ein Klemmring in die Harnröhre eingesetzt.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Die Abheilung erfolgt kurzfristig und unkompliziert durch ständig wiederkehrenden Kontakt mit Eigenurin.
Eine Gefahr ist allerdings das Ein- & Ausreißens dieses Schmuckstückes, beim Geschlechtsverkehr, da diese besagte Geweberegion sehr flexibel und weich ist.
Desinfektion des betroffenen Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Schmuckstückes
Abheilzeit: 3 - 6 Wochen
Schmuck: Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 10 - 12mm Durchmesser)
ÄUSSERE SCHAMLIPPE

Hierbei wird das Gewebe, welches die Schamspalte bildet perforiert.
Es handelt sich wiederum um Fettgewebe in welchem eingesetzte Schmuckstücke länger Brauchen um abzuheilen, allerdings ist dieser Intimschmuck als unbedenklich einzustufen, wenn alles in normalen, geregelten Bahnen verläuft.
Frau sollte unbedingt auf einen Einsatz der Schmuckstücke in der oberen Hälfte der Scheide bestehen. Dort ist der Tragekomfort aus Platzgründen am besten.
Der Einsatz geschieht so:
Desinfektion des betroffenen Hautbereiches
Anzeichnen der Auslässe
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Schmuckstückes
Abheilzeit: 1 - 3 Monate
Schmuck: Stege, Klemmringe (1,6 - 2mm dick & 12 - 16mm Durchmesser / Länge)
TRIANGLE

Wie schon gezeigt, wird hier die Kreuzung der beiden inneren Labien perforiert.
Die, in Allgemein, beschriebenen Risiken sind zu be8en!
Es kann dabei zu starken Blutungen kommen, weiters ist es möglich, dass er Klitoralnerv beschädigt oder gar durchtrennt wird und ist eher ein schmerzhaftes Piercing.
Also mit anderen Worten: "FINGER WEG"

Desinfektion des betroffenen Schleimhautbereiches
Auftragen der Lidokainlösung
Platzieren der Halteklemme
Perforieren
Einsetzen des Schmuckstückes
Schließen des Schmuckstückes
Abheilzeit: 1 - 3 Monate
Schmuck: Stege, Klemmringe (1 - 2mm dick & 12 - 14mm Durchmesser / Länge)
Nachbehandlung & Pflege
Es wird also bei der Abheilung, zu einem Kamillen - Arnika - Präparat auf Alkoholbasis gegriffen, welches desinfizierend, heilungsfördernd und dehydrierend (Wasser entziehend). Dies wird min. 3 - 5 x täglich angewandt.
Mann & Frau kann sich natürlich auch mit Sitzbädern mit Kamillenextrakten (z.B.: Kamillosan) und, oder jodiertem Salz, verwöhnen. Dies wirkt antiseptisch, dehydrierend und beruhigend.
Auch eine Wund- & Schleimhautdesinfektion (Octenisept) ist zusätzlich möglich oder wird min. 3 - 5 x täglich täglich bei wissentlicher Allergie auf einen der Bestandteile des Kamillen - Arnika - Präparates verwendet.
NACHBEHANDLUNG & PFLEGE Der Schleimhautregion
Hier ist wohl definitiv auf Alkohol basierende Produkte zu verzichten.
Es ist anzuraten, dass man diesen Bereich mit einer Schleimhautdesinfektion (Octenisept), min. 3 - 5 x täglich, betreut.
Auch hier kann Mann & Frau auf Sitzbäder mit Kamillenextrakten (Kamillosan) und, oder jodiertem Salz, zurückgreifen, welche antiseptisch, dehydrierend und beruhigend wirken.
Wissenswertes
über Risiken bzw. Komplikationen bei
Tattoos
& Piercings !!!
Es
besteht die Möglichkeit diverser Komplikationen bei jeglicher Art von
subkutaner Behandlung wie Z.B.: Tätowieren, Piercen, Maniküre, Pediküre,
Injektionen, …
Auch
wenn der Eingriff STERIL durchgeführt wird, besteht die Möglichkeit einer
Kontamination von Mikroorganismen durch die Instrumente, wobei die
Wahrscheinlichkeit zwar kleiner als 1 / 1 000 000 aber dennoch vorhanden ist.
Haut
lässt sich auch nicht sterilisieren sondern wird desinfiziert (einen Körper
in einen Zustand versetzen, somit keine Infektionsgefahr mehr von ihm mehr
ausgeht), an unserem Körper sind Mikroorganismen transient & resident
& somit besteht natürlich immer das Risiko einer Infektion durch
Mikroorganismen auf der Haut (statistische Mikroorganismenanzahl am Körper
siehe www.ist-echt.org)
Bei
Tattoos besteht auch, obwohl die von uns verwendeten Farben natürlich auf
Verträglichkeit geprüft sind, ein Unbedenklichkeitszertifikat besitzen &
mit Chargennummern versehen sind, immer die Möglichkeit, dass auf einen oder
mehrere Inhaltsstoffe, allergisch reagiert wird, was allerdings durchaus als
selten zu bezeichnen ist.
Auch
kann es sein, Aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit der Haut, dass in
die Haut eingebrachte Bilder nicht exakt so wirken, wie es erwünscht wird,
was besonders für Farben gilt, welche je nach Hauttyp unterschiedlich
erscheinen, was aber auch das Gesamtbild betreffen kann, wie z.B. Vernarbung
en an der behandelten Stelle.
Entzündungen
(Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit,…) sind bei Anbringung von
Tattoos & Piercings durchaus möglich bzw. zu erwarten & je nach
Lokalität bzw. Hauttyp unterschiedlich in der Intensität & meist als
unbedenklich einzustufen wobei zu bemerken ist, dass diese in Verbindung mit
einer Infektion durchaus massiv ausfallen können.
Bei
uns werden selbstverständlich Eingriffsdokumentationen jedes Eingriffes
gefertigt, welche besagen, welche Eingriffe, mit welchen Instrumenten, welche
wann sterilisiert wurden mit welchen Farben oder welchem Schmuckstück getätigt
wurden & diese sind 10 Jahre lange bei uns einzusehen bei realistischem
Bedarf.
Piercings
lassen sich meist leicht aus dem Gewebe entfernen & Info darüber geben
wir natürlich gerne.
Tattoos lassen sich auch wieder entfernen, was im günstigsten Fall mit einem dafür geeignetem Laser, annähernd narbenfrei passiert. Weitere Infos unter www.newskin.at.
Bei
jeglicher Art von Unklarheiten, Komplikationen & Fragen, kontaktieren Sie
bitte einen unserer kompetenten Mitarbeiter, falls dies nicht möglich
(nachts, Wochenende, …) oder ihrerseits nicht erwünscht ist, einen
qualifizierten Arzt.