Piercing, Tattoo, Intimschmuck, Zahnschmuck, amtsärztlich geprüft, Doctor Mad, Aschengschwandtner, Linz
Jetzt geht es zu den

Jugendfreien Piercings
zu diesen zählen all jene, welche sich nicht im Genitalbereich befinden.
Vorweg ist zu sagen, dass nicht generell jedes Piercing bei jeder Person, ohne Komplikationen, durchgeführt werden kann.
Es ist unumgänglich, dass die durchführende Person (Piercer), auf die körperspezifischen Gegebenheiten, der zu piercenden Person eingeht, um eine komplikationsfreie Abheilung zu ermöglichen.

jetzt geht's los !!!
AUGENBRAUE NABEL NASENFLÜGEL SEPTUM NASENBRÜCKE OHR ZUNGE LIPPE LIPPENBÄNDCHEN BRUSTWARZE Kontakt Amtsarzt Zeitungsartikel TÜV Aktueller Bluttest Hygiene-Zertifikat Einverständniserklärung Risken & Komplikationen


AUGENBRAUE
Dies ist ein Piercing, dass sich durchaus hoher Beliebtheit erfreut. Es ist im Normalfall, falls die Augenwülste gut ausgeprägt sind und genügend dickes Hautgewebe vorhanden ist, unkompliziert und annähernd schmerzfrei. Ansonsten ist von einem Einsatz eines Piercings Abstand zu nehmen, nachdem es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Abstoßung kommt.
Bei der Platzierung sollte allerdings darauf 8 gegeben werden, dass das eingesetzte Schmuckstück sehr nahe an der Augenaussenkante platziert wird und bei der Verlängerung der Lenksachse des Schmuckstückes sollte in jedem Fall eine Fluchtlinie zur Augenaussenkante entstehen. So sieht es, kosmetisch gesehen, auch am besten aus.
Es bleibt zu sagen, dass dieses Piercing, wie viele andere auch, in den meisten Fällen, mit einem Stab oder mit einem kleinen Klemmring am besten abheilt.
Weiters ist von einem Einsatz von der Augenmitte in Richtung zur Nasenbrücke abzuraten, nachdem sich in dieser Region wichtige Nervenstränge befinden, welche in keinem Fall beschädigt werden dürfen.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der Augenwülste wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen der Halteklemme (Pennington mini Klemme)
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Abheilzeit: 1 Monat
NABEL
Dies ist wohl das häufigst durchgeführte Piercing in unserer Zeit. Es ist aber auch eines, falls nicht das harmloseste Piercing.
Der Einsatz gestaltet sich meist durchaus unkompliziert und auch nicht schmerzintensiv.
Es werden meist Nabelstecker, L-Bars oder Klemmringe eingesetzt, wobei zu bemerken ist, dass Nabelstecker zu bevorzugen sind.
Falls der Bauchnabel auch eine gewisse, wenn auch nicht sehr große Tiefe aufweist, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das Piercing, falls es optimal platziert wird und steril gearbeitet wird, problemlos abheilt.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung des Nabels wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen der Halteklemme (Pennington mini Klemme)
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Abheilzeit: 1 Monat
NASENFLÜGEL
Auch dieses Piercing ist sehr beliebt und man sieht es oft und auch an allen möglichen Örtlichkeiten. Man kann wohl sagen, dass dieses Piercing, auch wie das Nabelpiercing, gesellschaftsfähig geworden ist und man damit kein Außenseiter oder Outlaw mehr ist.
Man sollte auf alle Fälle darauf Wert legen, dass dieses Schmuckstück nicht "geschossen" wird aus den folgenden Gründen:
Nase ist ein Schleimhautbereich und über einen Schleimhautbereich besteht die Möglichkeit einer bakteriellen aber sehr wohl auch virueller Kreutzkontamination. Nachdem die "Pistolen", zum einsetzen von OHRSTECKERN, aufgrund ihrer materiellen Beschaffenheit, meist nicht sterilisiert werden können kann das lebensbedrohlich sein (HEPATITIS, HIV,...). Des weiteren ist zu bemerken, dass die mit Pistolen eingesetzten Ohrstecker nicht für den Nasenflügel geeignet sind und mit ihnen Verletzungsgefahr für ihr Septum (Nasenscheidewand) besteht. Daraus können Verletzungen resultieren, woraus Wucherungen entstehen können, welche nur operativ entfernt werden können.
Wie bei allen anderen Piercings gibt es auch bei diesem einige Dinge auf welche man 8en sollte, wie zum Beispiel die Formung des Nasenflügels, welche man außen aber sehr wohl auch innen betrachten sollte um einen optimalen Tragekomfort zu erzielen.
Ich empfinde es als sehr wichtig, dass dieses Schmuckstück optimal platziert wird, nachdem es an einer anderen als der, nachfolgend beschriebenen Stelle, aufdringlich wirken kann.
Es gibt bei den allen Nasen, einen natürlichen Verlauf des Nasenflügels und bei einer Vielzahl der Nasen, ein kleines Grübchen am Ende dieses Verlaufes. In genau diesem Grübchen, ist die exakt, optimale Platzierung eines Nasensteckers und darauf sollte auch geachtet werden vor dem Einsatz, um spätere, böse Überraschungen zu vermeiden.
Das meist eingesetzte Schmuckstück sind Nasenstecker gefolgt von kleinen Klemmringen.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung des Nasenflügels wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Einführen eines sterilen Aufnahmerohres in die Nasenhöhle
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen des Aufnahmerohres
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Fertig
Es bleibt zu sagen, dass es beim Einsetzen in Schleimhautbereiche, zu einer Blutung kommen kann, nachdem Schleimhautbereiche sehr stark durchblutet sind.
Abheilzeit: 1 - 3 Monate
SEPTUM (Nasenscheidewand)
ist ein Piercing, welches man nicht so häufig zu sehen bekommt in unserem Breitengrad. Aber man hat es mit Sicherheit, schon auf Reiseführern in Urwaldregionen oder in diversen Zeitschriften über Piercing, gesehen.
Es ist ein Piercing, welches der einsetzenden Person schon einiges abverlangt, nachdem dafür, durchaus Praxis und Geschicklichkeit notwendig sind, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Der Einsatz erfolgt in dem dünnen und sehr weichen Hautgewebe zwischen dem Septumknorpel und dem etwas dickeren und harten Hautpartie der Nasenscheidewand am vorderen Ende der Nasenhöhle.
Meist werden kleine Klemmringe getragen, aber auch kurze Stäbe, Circular Barbells und Septum Tusks & Spikes finden gefallen. Falls das Piercing einmal nicht gesehen werden soll, gibt es auch sogenannte Septum - Keeper, welche im Innenraum der Nasenhöhlen verborgen werden und somit fast unsichtbar werden.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung des Septums wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen eines sterilen Aufnahmerohres an das Septum
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen des Aufnahmerohres
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Es bleibt zu sagen, dass es beim Einsetzen in Schleimhautbereiche, zu einer Blutung kommen kann, nachdem Schleimhautbereiche sehr stark durchblutet sind.
Abheilzeit: 1 Monat
NASENBRÜCKE
Die Nasenbrücke, wird bei weitem nicht so oft, gepierct angetroffen, wie etwa ein Nabel oder ein Nasenflügel.
Dieses Piercing wird genau zwischen den Augen platziert, in der weichen Hautpartie der Nasenbrücke.
Es ist nicht bei allen Personen empfehlenswert, nachdem es ohnehin schon zu sehr vielen Abstoßungen kommt, ist dieses Piercing wirklich nur bei Personen durchzuführen, welche eine "genügend dicke" Hautschicht auf der Nasenbrücke vorweisen.
Außerdem ist zu bemerken, dass es sich hierbei um kein harmloses Piercing handelt. Es verlaufen wichtige Nervenbahnen in dieser Region, welche unter keinen Umständen verletzt werden dürfen!
Es werden hier meist Stege eingesetzt.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der Nasenbrücke wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen der Halteklemme (Pennington mini Klemme)
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Abheilzeit: 1 Monat
OHR
Das Ohr, ist wohl die "üblichste" Stelle am menschlichen Körper, um gepierct zu werden.
Das Ohrläppchen (Lobulusauriculare) ist heute bei schon fast jeder Frau in Mitteleuropa gepierct und auch der Helix und der Tragus erfreuen sich größter Beliebtheit.
Im Ohrläppchen, werden die Ohrstechpatente, welche wie auch bei allen anderen Piercings, steril verpackt sein sollten, meist "geschossen" (mit dafür geeigneter Vorrichtung eingesetzt).
Bei Tragus und Helix ist dies in einigen Fällen auch möglich, wobei unbedingt darauf 8gegeben werden sollte, dass genügend Gewebe vorhanden ist und auch durch das eingesetzte Schmuckstück, keine Verletzungen entstehen können.
Es werden meist kleine Klemmringe, Circular Barbells oder Stege eingesetzt.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der betroffenen Region wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen der Halteklemme (Pennington mini Klemme)
*Perforieren der Hautpartie oder des Knorpels
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
ODER
*Betroffene Hautpartie desinfizieren
*Anzeichnen der Platzierung
*Einsetzvorrichtung (Pistole) ansetzen
*Einsetzen (abdrücken)
*Fertig, nachdem Schmuckstück fix & fertig verschlossen ist.
Abheilzeit: 1 Monat
AUFDEHNEN des Ohrläppchens
Nicht wie bei den Massai aus Kenia, welch diese art von "Piercing" aus kulturellen Hintergründen wählen, oder den Urwaldbewohnern von Brasilien, welche es als Kennzeichnung eines verheirateten Mannes platzieren, wird dieses Piercing bei uns, geschnitten, sondern mit größter Vorsicht und Geduld aufgedehnt.
Man kann theoretisch mit dem Stichkanal eines ganz normalen Ohrringes anfangen und sich bis zu 15 oder 20mm hinaufarbeiten, gegebenenfalls das Ohrläppchen ist groß genug.
Es sollte darauf geachtet werden, dass nie mehr als 2mm in einer Sitzung aufgedehnt werden, nachdem der Stichkanal sonst wund wird und ein stärkeres Narbengewebe aufbaut. Es ist auch zu empfehlen, dass die Sitzungen eine zeitliche Distanz von ca. 1 Monat haben.
Falls langsam genug aufgedehnt wird und nicht größer als 8mm, schrumpfen die Stichkanäle, in der Regel über Nacht, wieder zusammen auf einen kleinen, etwas dunkler gefärbten Punkt und man kann das getragene Schmuckstück jederzeit ohne Probleme wieder einsetzen, Falls es nicht zu lange außerhalb des Stichkanals war. (ca. 2 Tage).
Abheilzeit: 1 Monat
ZUNGE
Jetzt zu einem zwar auch sehr beliebten, aber nicht ganz ungefährlichen Piercing.
Es ist, wie überall sonst auch, zu bemerken, dass nicht jeder menschliche Körper gleich ist. So ist es hier auch besonders wichtig, individuell auf den Körper der zu behandelnden Person, einzugehen und zu entscheiden, ob ein Einsatz ohne Risiken durchführbar ist oder nicht.
Die Zunge ist einer der stärksten Muskeln, im menschlichen Körper im Verhältnis zu ihrer Größe. Sie ist ein sehr stark durchbluteter Schleimhautbereich, indem sich auch "dicke" Blutgefäße befinden und ist, durch die Bändchen an der Unterseite, geführt.
Diese Blutgefäße und die Bändchen an der Unterseite der Zunge sollten unter keinen Umständen verletzt werden.
Die Bändchen sollten nach Möglichkeit nicht bis zur Zungenspitze reichen und "lange" genug sein. Im Falle einer Schwellung der Zunge, können die Bändchen sonst reißen und eine zusätzliche Ursache für eine Schwellung hervorrufen. Dies gestaltet sich auch meist schmerzhaft.
Die Schwellung einer Zunge kann so ausarten, dass sich die Zunge nicht mehr, durch die Zähne, des max. geöffneten Mundes, führen lässt und die Atmung behindert.
Man sollte sich also in jedem Falle von einer erfahrenen Person beraten lassen und im Zweifelsfalle nicht auf einen Einsatz bestehen, da dies auch langanhaltende Spätfolgen haben kann.
Es muss besonders darauf ge8et werden, dass ein zu langer Steg eingesetzt wird, um die max. Schwellung der Zunge nicht einzuschränken.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der Zunge wiefolgt ab:
*Desinfektion des Mundraumes
*Anzeichnen der Platzierung
Auftragen der Anästhesie (Lidokainlösung)
*Ansetzen der Halteklemme (Zungenhaltezange)
*Perforieren der Zunge
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
In den ersten Tagen nach dem Einsatz, ist es möglich oder sogar wahrscheinlich, dass es zu einer Schwellung der Zunge kommt. Hierbei ist es zu empfehlen, sich aus abgekochten Wasser, Eiswürfel zu machen und diese bei Gelegenheit und je nach Bedarf im Mundraum zu belassen (nicht einfrieren). Weiters ist es in vielen Fällen zweckdienlich, auf Milchprodukte zu verzichten, innerhalb der ersten 3-5 Tage.
Es ist übrigens keine Seltenheit, dass sich der Stichkanal, innerhalb kürzester Zeit (Dauer eines Rönktenbildes) wieder schließt und man das Schmuckstück nicht wieder einsetzen kann. Das spricht für den sehr starken Selbstheilfaktor der Zunge.
Abheilzeit: 1 Monat
Lippe
Die Lippen als solches, sind auch wie die Zunge, an der Innenseite ein Schleimhautbereich und somit auch wieder optimal zu anästhesieren.
Ein Einsetzen eines Schmuckstückes, erweist sich auch hier, für einen erfahrenen Piercer, als unkompliziert.
Es sollte an den betroffenen Stellen, wie auch bei allen anderen Piercings, auf Blutgefäße 8gegeben werden, um keine dieser zu verletzen.
Bei der Oberlippe ist in den meisten Fällen von einem Einsatz abzuraten, nachdem auch hier wichtige Nervenbahnen verlaufen, welche nicht beschädigt werden dürfen.
An der Unterlippe ist ein Einsatz, egal ob in der Mitte oder auch versetzt meist kein Problem.
Es werden meist Klemmringe oder Lippenstege eingesetzt.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der Lippe wiefolgt ab:
*Desinfektion des Mundraumes und der äußeren Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
Auftragen der Anästhesie (Lidokainlösung) an der Innenseite
*Ansetzen der Halteklemme (Zungenhaltezange)
*Perforieren der Lippe
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Auch hier ist es unumgänglich ein zu großes Schmuckstück zu verwenden beim Ersteinsatz um eine eventuelle Schwellung nicht einzuschränken.
Bei Schwellungen ist zu empfehlen, wie bei der Zunge, mit Eiswürfeln aus abgekochten Wasser zu behandeln.
Abheilzeit: 1 Monat
LIPPENBÄNDCHEN
Hierbei handelt es sich um ein, zwar ein bisschen kompliziert durchführbares aber durchaus ungefährliches Piercing.
Es wird einfach nur das Lippenbändchen perforiert und meist ein kleiner Ring eingesetzt.
Zur Platzierung, ist zu sagen, dass sie so erfolgen sollte, dass die Kugel des Klemmringes genau in der Fuge am oberen Ende der beiden Schneidezähne sitzt.
Dieses Vergnügen ist allerdings einigen Personen versagt, nachdem sehr viele Lippenbändchen in der Kindheit schon einreißen und somit nicht mehr vorhanden sind um sie zu perforieren.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung des Lippenbändchens wiefolgt ab:
*Desinfektion des Mundraumes
*Oberlippe von den Zähnen abziehen
*Perforieren des Lippenbändchens mit Hilfe eines Aufnahmerohres
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Abheilzeit: 1 Monat
BRUSTWARZE
ist ein, auch sehr gebräuchliches Piercing, welches man aber meist, nur im Sommer, zu sehen bekommt.
Es ist darauf zu 8ten, dass die Brustwarze, im nicht erregten Zustand, auch groß genug ist, damit der eingesetzte Schmuck, nicht abgestoßen wird (herauswächst).
Die meist eingesetzten, Klemmringe, Circular Barbells oder Stege, sollten unter allen Umständen, natürlich wieder aus einem höchst biokompatiblen Material gefertigt und von der Oberflächengüte, optimal verarbeitet sein.
Bei der Brustwarze, egal ob weiblich oder männlich, ist besonders darauf zu 8ten, dass optimal platziert wird und dass es zu keiner Kontamination kommt, nachdem diese sehr schmerzhaft verlaufen kann, bei der Abheilung.
Bei der weiblichen Brustwarze ist zu bemerken, dass in der Regel die Milchstränge nicht verletzt werden, also einem Stillen bei Bedarf, nichts im Wege steht. Dies verhält sich so, weil im Normalfalle nur das poröse Hautgewebe der Brustwarze gestochen wird und nicht der Vorhof.
Eine Anästhesie ist bei diesem Piercing natürlich auch möglich. Diese ist mit Sicherheit am besten, mit der (5%igen Lidokainsalbe) Emla, welche 90 - 120 Minuten vor dem Einsatz, dick aufgetragen wird und erst unmittelbar vor dem Einsatz wieder entfernt wird, zu gestalten.
Der Einsatz des Schmuckstückes läuft nach der Begutachtung der Brustwarze wiefolgt ab:
*Desinfektion der betroffenen Hautpartie
*Anzeichnen der Platzierung
*Ansetzen der Halteklemme (Pennington mini Klemme)
*Perforieren der Hautpartie
*Entfernen der Klemme
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Abheilzeit: 1 Monat
Klemmringe in diversen Metalllegierungen

Nasenstecker (1 - 1,2mm dick)

Stege in diversen Metalllegierungen (teilweise geschwungen, je nach Einsatz unterschiedlich dick)

Lippenstege (diverse Dicken)

CIRCULAR BARBELLS

Bananenstäbe & L-Bars


SEPTUM TUSKS & SPIKES

NACHBEHANDLUNG
Eine Pflege (Nachbehandlung), mit einem Kamillen - Arnikapräparat auf Alkoholbasis und teilweiser Reinigung mit einer antibakteriellen Seife, wird empfohlen.
Auch die Verwendung der Wund- & Schleimhautdesinfektion Octenisept ist möglich, wobei zu sagen ist, dass Alkohol in geringer Menge eine sehr positive, austrocknende Wirkung auf die Epithelisierung des Stichkanals des Piercings hat.
Ein Behandeln mit einem auf Jod basierenden Produkt ist unbedingt zu unterlassen, nachdem Jod die Eigenschaft hat, mit sehr vielen Werkstoffen, zu reagieren. Es ist also möglich, mit einem auf Jod basierendem Produkt, eine allergische Reaktion hervorzurufen.
Das Schmuckstück sollte für 2 - 3 Monate nicht gewechselt werden, um den Stichkanal soweit abheilen zu lassen, dass man diesen beim Einsetzen eines anderen Schmuckstückes nicht erneut verletzt.
NACHBEHANDLUNG
Die optimale Pflege (Nachbehandlung) dieser Piercings ist mit Sicherheit, eine alkoholfreie Schleimhautdesinfektion (Octenisept), welche min 5 x täglich aufgetragen wird.
Ein Behandeln mit einem auf Jod basierenden Produkt ist unbedingt zu unterlassen, nachdem Jod die Eigenschaft hat, mit sehr vielen Werkstoffen, zu reagieren. Es ist also möglich, mit einem auf Jod basierendem Produkt, eine allergische Reaktion hervorzurufen.
Das Schmuckstück sollte für 2 - 3 Monate nicht gewechselt werden, um den Stichkanal soweit abheilen zu lassen, dass man diesen beim Einsetzen eines anderen Schmuckstückes nicht erneut verletzt.
Wissenswertes
über Risiken bzw. Komplikationen bei
Tattoos
& Piercings !!!
Es
besteht die Möglichkeit diverser Komplikationen bei jeglicher Art von
subkutaner Behandlung wie Z.B.: Tätowieren, Piercen, Maniküre, Pediküre,
Injektionen, …
Auch
wenn der Eingriff STERIL durchgeführt wird, besteht die Möglichkeit einer
Kontamination von Mikroorganismen durch die Instrumente, wobei die
Wahrscheinlichkeit zwar kleiner als 1 / 1 000 000 aber dennoch vorhanden ist.
Haut
lässt sich auch nicht sterilisieren sondern wird desinfiziert (einen Körper
in einen Zustand versetzen, somit keine Infektionsgefahr mehr von ihm mehr
ausgeht), an unserem Körper sind Mikroorganismen transient & resident
& somit besteht natürlich immer das Risiko einer Infektion durch
Mikroorganismen auf der Haut (statistische Mikroorganismenanzahl am Körper
siehe www.ist-echt.org)
Bei
Tattoos besteht auch, obwohl die von uns verwendeten Farben natürlich auf
Verträglichkeit geprüft sind, ein Unbedenklichkeitszertifikat besitzen &
mit Chargennummern versehen sind, immer die Möglichkeit, dass auf einen oder
mehrere Inhaltsstoffe, allergisch reagiert wird, was allerdings durchaus als
selten zu bezeichnen ist.
Auch
kann es sein, Aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit der Haut, dass in
die Haut eingebrachte Bilder nicht exakt so wirken, wie es erwünscht wird,
was besonders für Farben gilt, welche je nach Hauttyp unterschiedlich
erscheinen, was aber auch das Gesamtbild betreffen kann, wie z.B. Vernarbung
en an der behandelten Stelle.
Entzündungen
(Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit,…) sind bei Anbringung von
Tattoos & Piercings durchaus möglich bzw. zu erwarten & je nach
Lokalität bzw. Hauttyp unterschiedlich in der Intensität & meist als
unbedenklich einzustufen wobei zu bemerken ist, dass diese in Verbindung mit
einer Infektion durchaus massiv ausfallen können.
Bei
uns werden selbstverständlich Eingriffsdokumentationen jedes Eingriffes
gefertigt, welche besagen, welche Eingriffe, mit welchen Instrumenten, welche
wann sterilisiert wurden mit welchen Farben oder welchem Schmuckstück getätigt
wurden & diese sind 10 Jahre lange bei uns einzusehen bei realistischem
Bedarf.
Piercings
lassen sich meist leicht aus dem Gewebe entfernen & Info darüber geben
wir natürlich gerne.
Tattoos
lassen sich auch wieder entfernen, was im günstigsten Fall mit einem dafür
geeignetem Laser, annähernd narbenfrei passiert. Weitere Infos unter
www.newskin.at.
Bei
jeglicher Art von Unklarheiten, Komplikationen & Fragen, kontaktieren Sie
bitte einen unserer kompetenten Mitarbeiter, falls dies nicht möglich
(nachts, Wochenende, …) oder ihrerseits nicht erwünscht ist, einen
qualifizierten Arzt.
!!! NEU Hautanker NEU !!!
Hierbei handelt es sich um kleine Implantate in der oberen Hautschicht, welche sich rasch, unkompliziert & ohne einsetzen lassen.
Beim Einsetzen dieser Art von Schmuckstücken ist, wenn man einen gewieften Piercer erwischt, keine bis annähernd keine Blutung zu erwarten & es ist auch annähernd SCHMERZFREI.
Bei Doctor Mad werden diese Hautanker mit einer Nadel eingesetzt, annähernd wie ein normales Piercing.
Allerdings ist zu sagen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, wie z.B. mit einem Skalpell oder mit einer Resektionszange, was allerdings bei Weitem nicht so schmerz & blutungsfrei ist wie das System mit der Nadel & auch in Österreich verboten.
Es ist mit den Hautankern möglich, Akzente zu setzen an annähernd jeder >Stelle der Haut des Körpers, wie es auch in dem Link Fotos zu sehen ist.
Man kann diese einzeln setzen, daraus Muster in der Haut machen & diese auch als Akzente, welche ergänzend zu Tattoos zu sehen sind.
Der Einsatz des Hautankers läuft wiefolgt ab:
*Desinfektion der Lokalität (Haut)
*Anzeichnen der Platzierung
Öffnen der Hauttasche
*Einsetzen des Schmuckstückes
*Schließen des Schmuckstückes
*Fertig
Eine Sache ist dazu allerdings noch zu sagen:
Bei der Entfernung der Hautanker ist ein kleiner Schnitt von ca. 2mm nötig, welcher annähernd nicht schmerzt & auch nicht sonderlich viel blutet.